{"id":460,"date":"2014-09-20T15:14:05","date_gmt":"2014-09-20T13:14:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/?p=460"},"modified":"2014-10-13T15:19:49","modified_gmt":"2014-10-13T13:19:49","slug":"oracle-pool-of-funds-lizenzierung-erfordert-eine-genaue-planung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/?p=460","title":{"rendered":"Oracle pool-of-funds Lizenzierung erfordert eine genaue Planung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit Ende 2013 taucht es in Lizenzverhandlungen mit Oracle als neue Option auf: Das &#8216;Pool-of-funds&#8217;-Lizenzmodell. Es erg\u00e4nzt bzw. modifiziert einige Eigenschaften des bisherigen ULA-Lizenzmodells, welches weiterhin unge\u00e4ndert fortbesteht.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_463\" style=\"width: 552px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/131202115629-money-wave-620xa.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-463\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-463\" src=\"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/131202115629-money-wave-620xa.jpg\" alt=\"Geld sofort weg - Nutzung in 6-Monatsschritten\" width=\"542\" height=\"304\" srcset=\"https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/131202115629-money-wave-620xa.jpg 620w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/131202115629-money-wave-620xa-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 542px) 100vw, 542px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-463\" class=\"wp-caption-text\">Geld sofort weg &#8211; Nutzung in 6-Monatsschritten<\/p><\/div>\n<h3>Was ist anders beim &#8216;pool-of-funds&#8217;?<\/h3>\n<p>Wie das Oracle ULA (unlimited licensing agreement), wird ein &#8216;pool-of-funds&#8217;-Lizenzvertrag f\u00fcr einen bestimmten Warenkorb von Lizenzprodukten auf Zeit geschlossen. Aber anstatt einer Wette auf den m\u00f6glichen Preis pro Einheit wie beim ULA, liegt beim &#8216;pool-of-funds&#8217;-Modell dieser Lizenzpreis von vornherein fest. Ziel des Modells ist es vielmehr, dem Anwenderunternehmen w\u00e4hrend der Vertragslaufzeit flexible Abrufe auf den Warenkorb des Vertrags zu erm\u00f6glichen; so, wie es das Gesch\u00e4ft und der Projektverlauf erfordert. Wie beim ULA, wird der Vertragspreis f\u00fcr das gesamte Volumen zu Vertragsbeginn f\u00e4llig; 22% Wartungsgeb\u00fchren werden zu Anfang jeden Vertragsjahres erhoben.<\/p>\n<p>Eine weiterer Unterschied besteht in der Vermessung: W\u00e4hrend beim ULA kurz vor Ablauf die tats\u00e4chliche Inanspruchnahme der &#8216;unlimited&#8217;-Produkte nachgewiesen wird, erfolgt beim &#8216;pool-of-funds&#8217; die Vermessung nach jeweils 6 Monaten. Als Statusmeldung werden dann nur die zus\u00e4tzlich genutzten Lizenzprodukte f\u00fcr alle zu vermessenden Systeme an Oracle zur Fortschreibung der Inanspruchnahme des Budgets (=&#8217;pool balance&#8217;) zur\u00fcckgemeldet. Die Folge ist eine zeitnahe Wandlung des aktuellen Poolwertes in dauerhafte Lizenzrechte. Ist das Budget ersch\u00f6pft, muss das Anwenderunternehmen wieder regul\u00e4r Lizenzen zukaufen. Sp\u00e4testens 30 Tage nach Auslauf des Vertrags muss das Anwenderunternehmen die R\u00fcckmeldung aller zus\u00e4tzlichen Lizenzierung der letzten 6 Monate erfolgt sein.<\/p>\n<h3>Was \u00e4ndert &#8216;pool-of-funds&#8217; in der Risikobewertung?<\/h3>\n<p>Das Modell ist eignet sich eher f\u00fcr unsichere Verwendungsprognosen und kleinere Volumina. W\u00e4hrend der Oracle-Vertriebg das ULA erst ab einem Commitment von mehreren Millionen Euro Vertragsvolumen anbietet, ist ein &#8216;pool-of- funds&#8217;-Vertrag f\u00fcr k\u00fcrzere und kleinere Vertr\u00e4ge verhandelbar. Es ist auch denkbar, diejenigen Lizenzen aus dem ULA in einen &#8216;pool-of-funds&#8217;-Vertrag zu verlagern, deren Einsatzanteile eher ungewiss ist und die ULA-Auslastung nicht wahrscheinlich ist.<br \/>\nTypisch ist eine Laufzeit von 2 Jahren und ein Volumen von 1-3 Mio Euro. Er eignet sich f\u00fcr ein Forward-Buy, der \u00fcberschaubar ist. Mit dem etwas geringeren Risiko einher geht allerdings auch ein geringerer Rabatt als im ULA-Fall. Letztlich ist auch hier jeder Vertrag mit dem spezifischen Hebel des Anwenderunternehmens zu optimieren.<br \/>\nSchwierig ist die Ermittlung eines fairen Preises pro Einheit: Muss dieser deutlich geringer ausfallen als beim sukzessiven Zukauf, stellt sich die Frage, wieweit der Rabatt unterhalb eines ULA liegen darf. Hierzu sind individuelle Kalkulationen erforderlich, wie sie von <a title=\"Ihr Ausweg in Lizenzfragen\" href=\"http:\/\/www.doctor-license.com\">Doctor-License<\/a> auf Basis von <a title=\"Der Lichtblick im Lizenzdschungel\" href=\"http:\/\/www.license12.com\" target=\"_blank\">aktuellen Preisbenchmarks<\/a> aufgestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Welche Risiken bestehen fort?<\/h3>\n<p>Prinzipiell ist auch f\u00fcr den pool-of-funds Vertrag eine genaue Planung erforderlich. Wichtig ist ein System zur zeitnahen Fortschreibung aller im pool befindlicher Lizenzprodukte. Die Interims-Nutzungskontrollen haben letztlich zur Folge, dass jede zus\u00e4tzliche (Peak-) Nutzung zur Festschreibung der Lizenzen f\u00fchrt.<br \/>\nAlle Projekte sollten mit einer realistischen Einsatzwahrscheinlichkeit \u00fcber den Vertragszeitraum versehen werden, um den Pool auch sicher voll nutzen zu k\u00f6nnen. Es ist in der Regel g\u00fcnstiger, schon vor dem Ende der Laufzeit zum Pool zukaufen zu m\u00fcssen, anstatt das Budget nicht voll auszunutzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Ende 2013 taucht es in Lizenzverhandlungen mit Oracle als neue Option auf: Das &#8216;Pool-of-funds&#8217;-Lizenzmodell. Es erg\u00e4nzt bzw. modifiziert einige Eigenschaften des bisherigen ULA-Lizenzmodells, welches weiterhin unge\u00e4ndert fortbesteht. Was ist anders beim &#8216;pool-of-funds&#8217;? Wie das Oracle ULA (unlimited licensing agreement), wird ein &#8216;pool-of-funds&#8217;-Lizenzvertrag f\u00fcr einen bestimmten Warenkorb von Lizenzprodukten auf Zeit geschlossen. 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