{"id":577,"date":"2018-11-12T16:32:49","date_gmt":"2018-11-12T14:32:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/?p=577"},"modified":"2019-02-01T16:55:04","modified_gmt":"2019-02-01T14:55:04","slug":"neues-sap-lizenz-und-preismodell-lohnt-sich-der-umstieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/?p=577","title":{"rendered":"Neues SAP-Lizenz- und Preismodell: Lohnt sich der Umstieg?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit einigem publizistischen Aufwand hat SAP im April 2018 die Lizenzierung von bestimmten Nutzungsszenarien ihrer Software verk\u00fcndet: Es sollte ein langj\u00e4hriger Streit mit der SAP Anwendergemeinde zum Reizthema \u201eIndirekte Nutzung\u201c beigelegt werden.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Grund f\u00fcr neues Modell: Vertrauensdefizit bei \u201eIndirekte Nutzung\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Im Schwerpunkt adressiert das Modell das konflikttr\u00e4chtige Thema \u201eIndirekte Nutzung\u201c der SAP-Software. Dabei ist die Frage, ob f\u00fcr Nicht-SAP-Nutzer von angebundenen Drittsystemen ebenfalls SAP Lizenzen erforderlich sind, wenn diese Nutzer &#8211; also indirekt \u00fcber das Drittsystem &#8211; auf das SAP ERP-System zugreifen. Eine solche indirekte Nutzung kann sowohl manuell seitens einer nat\u00fcrlichen Person ausgel\u00f6st werden (Human Access) wie auch automatisiert als Digital Access von irgendeinem Ger\u00e4t \/ Maschine im Rahmen des IoT (Digital Economy).<\/p>\n<div id=\"attachment_582\" style=\"width: 543px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/?attachment_id=582\" rel=\"attachment wp-att-582\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-582\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-582\" src=\"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAP_Locations_St_Leon_Rot_007_red-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"533\" height=\"355\" srcset=\"https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAP_Locations_St_Leon_Rot_007_red-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAP_Locations_St_Leon_Rot_007_red-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAP_Locations_St_Leon_Rot_007_red-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAP_Locations_St_Leon_Rot_007_red.jpg 1067w\" sizes=\"(max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-582\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #999999;\">SAP Hosting data center\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Source: SAP SE<\/span><\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr derartige Nutzungen hat SAP bisher die Anschaffung von User-Lizenzen nach unterschiedlichen Modellen verlangt (z.B. Platform User). Das hat oft zu unangemessenen H\u00e4rten, zu Schieflagen im Leistungs\u00e4quivalent und zu Vertrauensbelastungen bzgl. SAP als Gesch\u00e4ftspartner gef\u00fchrt. Beim SAP Audit (Lizenzpr\u00fcfung) ist n\u00e4mlich manches Anwenderunternehmen v\u00f6llig \u00fcberraschend mit fehlender Software License Compliacne und hohen Nachforderungen konfrontiert worden.<\/p>\n<p>F\u00fcr den direkten Zugriff einer Person (\u201aHuman Access\u2018) auf das SAP-System soll es bei der herk\u00f6mmlichen User-basierten Lizenzierung bleiben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/?attachment_id=580\" rel=\"attachment wp-att-580\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-580\" src=\"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA02-1024x503.png\" alt=\"\" width=\"537\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA02-1024x503.png 1024w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA02-300x147.png 300w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA02-768x377.png 768w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA02.png 1433w\" sizes=\"(max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Was ist neu? Jetzt Zahlung nach Business Outcome<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem neuen Modell will SAP ihr Verg\u00fctungsinteresse bei indirekter Nutzung nicht mehr zugriffsbezogen, sondern ergebnisabh\u00e4ngig im Sinne von Wertsch\u00f6pfungskomponenten realisieren (business outcome). Neun typische Leistungsergebnisse, die Anwender mit dem SAP-System \u00fcblicherweise f\u00fcr ihre Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe generieren, bilden die Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr Lizenzgeb\u00fchren. Es geht um die Benutzung des SAP-Systems f\u00fcr das Kreieren von folgenden neun SAP-Belegen (\u201edocuments\u201c):<\/p>\n<ul>\n<li>Sales Order<\/li>\n<li>Invoice<\/li>\n<li>Purchase Order<\/li>\n<li>Service Order &amp; Plant Maintenance<\/li>\n<li>Production Orders (Manufacturing)<\/li>\n<li>Quality Management<\/li>\n<li>Time Management<\/li>\n<li>Material Document<\/li>\n<li>Financial Document.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/?attachment_id=581\" rel=\"attachment wp-att-581\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-581\" src=\"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA03-1024x499.png\" alt=\"\" width=\"556\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA03-1024x499.png 1024w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA03-300x146.png 300w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA03-768x374.png 768w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA03.png 1532w\" sizes=\"(max-width: 556px) 100vw, 556px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Wie wird abgerechnet?<\/strong><\/p>\n<p>Die Herstellung dar\u00fcber hinausgehender Dokumententypen sollen &#8211; jedenfalls nach bisheriger Darstellung &#8211; nicht verg\u00fctungspflichtig sein. Zudem soll lediglich das initiale Generieren eines der neun gelisteten Belege eine Verg\u00fctung ausl\u00f6sen, nicht zus\u00e4tzlich das Entstehen weiterer Belegtypen, die im Anschluss an die Erst-Generierung als Folge der weiteren Verarbeitungsschritte resultieren.<\/p>\n<p><strong>Beispiel<\/strong><\/p>\n<p>Ein initiales Auftragsdokument (etwa Sales Order) entsteht verg\u00fctungspflichtig, jedoch sollen die in der Folge f\u00fcr diesen Vorgang produzierten Belege, z.B. Auftrags\u00e4nderung, Lieferung oder Invoice gem\u00e4\u00df gegenw\u00e4rtiger SAP-Darstellung verg\u00fctungsfrei sein. Ebenfalls verg\u00fctungsfrei sind auch sp\u00e4tere Zugriffe f\u00fcr Lesen, Updaten oder Entfernen des Prim\u00e4rdokuments. Dabei soll es unerheblich sein, wie viele Drittprogramme, Bots oder Internet Services auf diese Informationen zugreifen oder wie oft diese ge\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>SAP k\u00fcndigt an, die neun gelisteten Belegtypen je nach ihrem wirtschaftlichen Wert verg\u00fctungsm\u00e4\u00dfig unterschiedlich zu gewichten und Mengendiscounts zu gew\u00e4hren je nach der Anzahl verg\u00fctungspflichtig hergestellter Initialdokumente. Zus\u00e4tzlich wird das Verfahren dadurch kompliziert, dass f\u00fcr manche Belegtypen nicht der Beleg, sondern jede Position des Belegs z\u00e4hlrelevant ist.<\/p>\n<p><strong>Beispiel<\/strong><\/p>\n<p>Bei einer Bestellung wird jeder gekaufte Artikel einzeln gez\u00e4hlt. Nach bisheriger Verlautbarung will SAP die verg\u00fctungsrelevanten Mengen in 12-Monats-Perioden messen und abrechnen. Demnach w\u00e4re die Metrik f\u00fcr dieses Lizenzmodell die Anzahl Belege bzw. Belegpositionen pro Jahr.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr wen gilt das neue Modell?<\/strong><\/p>\n<p>Das neue Modell gilt f\u00fcr Neukunden. F\u00fcr Bestandskunden sollen drei M\u00f6glichkeiten offenstehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Sie k\u00f6nnen unver\u00e4ndert im bisherigen Modell verbleiben.<\/li>\n<li>Zwecks Erledigung\/Neugestaltung des Konfliktthemas \u201eIndirekte Nutzung\u201c k\u00f6nnen sie f\u00fcr diesen Aspekt auch ihre Lizenzen auf das neue Modell migrieren und im \u00dcbrigen im bisherigen Vertragskonstrukt bleiben (Vertrags\u00e4nderung mittels Addendum). Das soll unter teilweiser Anrechnung (\u201eup to 100% credit for their prior investments\u201c) ihrer bisher get\u00e4tigten Lizenzinvestitionen geschehen. Hierbei entstehen komplexe Bewertungsfragen mit Blick auf eine kommerziell akzeptable Leistungs\u00e4quivalenz.<\/li>\n<li>Diese Fragen stellen sich auch bei der dritten Option der Bestandskunden, n\u00e4mlich dem vollst\u00e4ndigen Umstieg von SAP-ERP auf S\/4HANA (Contract Conversion).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wie wird im License Audit vermessen?<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Konzept von Sender und Empf\u00e4nger: SAP basiert die Vermessungstechnik auf der Identifikation von sendenden und empfangenden Systemen. Damit sollen Belege bzw. deren Generierungsquellen aus Digital Access unterscheidbar werden von solchen, die durch nat\u00fcrliche User im Wege des Human Access entstehen. Dabei k\u00f6nnen nach dem neuen SAP Digital-Access-Modell Lizenzierungserfordernisse auf beiden Systemseiten entstehen. Diese Systeme k\u00f6nnen SAP-Systeme wie auch Drittsysteme sein. Laut SAP werden seit August 2018 die Sender von automatisierten Zugriffen mit Identifiern ausgestattet, w\u00e4hrend die Empf\u00e4nger (das buchende SAP-System) Anfang 2019 solche Identifier erhalten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/?attachment_id=579\" rel=\"attachment wp-att-579\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-579\" src=\"http:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA01.png\" alt=\"\" width=\"527\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA01.png 730w, https:\/\/www.doctor-license.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/SAPIA01-300x213.png 300w\" sizes=\"(max-width: 527px) 100vw, 527px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Vorl\u00e4ufige Bewertung<\/strong><\/p>\n<p>Unter kommerziellen Gesichtspunkten und aus dem Blickwinkel einer fundierten Lizenzberatung\u00a0 besteht bei den einger\u00e4umten Optionen f\u00fcr Vertragsumstellungen die Gefahr einer Unterbewertung der bisherigen Investitionen zulasten des Anwenderunternehmens. Manches angeblich \u201eNeue\u201c k\u00f6nnte auch nur in der Gestalt einer Neuverpackung durch Rebundling oder Renaming daherkommen. Ob eine ge\u00e4nderte Metrik f\u00fcr jedes Unternehmen besser ist, steht in Frage. Gerade bei den zahlreichen individuellen Vertragsverhandlungen zwischen SAP und \u00e4nderungswilligen Anwenderunternehmen, die aufgrund des neuen Modells absehbar sind, ist dies anzuraten: Eine absichernde Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine vorteilhafte Neuorientierung durch Expertise von au\u00dfen (Lizenzberater, Rechtsanwalt IT-Recht).<\/p>\n<p><strong>Audit-Abl\u00e4ufe \/ Compliance Pr\u00fcfung jetzt fair?<\/strong><\/p>\n<p>Skepsis ist auch angebracht mit Blick auf die verlautbarte Absicht von SAP, gleichzeitig mit dem neuen Modell Verbesserungen in der Kundenbeziehung zu adressieren. Eine h\u00e4ufig diskutierte Quelle der Vertrauensbelastung ist die geschickt ausgespielte Arbeitsteilung zwischen den Funktionen Audit und Sales, die den Anwender teils mit zun\u00e4chst zweifelhaften Vorw\u00fcrfen der Non-Compliance in die Zange nimmt:<\/p>\n<p>Dass Audits oft als zweiter Vertriebsweg und willkommene Steilvorlage f\u00fcr den Account Manager fungieren, hat RA Robert Fleuter separat dargelegt, s. <a href=\"https:\/\/www.silicon.de\/41667139\/software-lizenz-audits-auswege-aus-der-falle\/\">https:\/\/www.silicon.de\/41667139\/software-lizenz-audits-auswege-aus-der-falle\/<\/a> .<\/p>\n<p>Es ist zu bezweifeln, dass die ungl\u00fcckselige Interessenidentit\u00e4t zwischen Audit- und Vertriebsorganisation, die zulasten des Anwenders am gleichen Umsatzstrang ziehen, mit dem neuen Modell ein Ende hat. Zwar annonciert SAP die organisatorische und verfahrensm\u00e4\u00dfige Separation von Audit und Sales als unabh\u00e4ngige Funktionen. Angeblich soll k\u00fcnftig nur eine global aufgestellte Audit-Einheit f\u00fcr die Einhaltung von License Compliance \u2013 unter Abkopplung des Vertriebs &#8211; zust\u00e4ndig sein. Anwenderunternehmen sollen zudem mittels neuer Vermessungstools von SAP in die Lage versetzt werden, auf einfache Weise jederzeit \u00dcberblick und Kontrolle \u00fcber ihre Lizenzsituation zu erhalten.<\/p>\n<p>Aber es wird doch auch k\u00fcnftig eine im Audit festgestellte Unterlizenzierung durch Zukauf, Migration oder andere Ma\u00dfnahmen auszugleichen sein. Da setzt naturgem\u00e4\u00df der Vertrieb wieder an. Und je mehr Findings und Vorw\u00fcrfe das SAP Audit bringt, desto besser sind die Spielr\u00e4ume f\u00fcr den Vertrieb. Eine Interessenidentit\u00e4t liegt einfach in der Natur der Sache:<\/p>\n<p>Zuerst schmerzhafter Compliance-Vorwurf durch Audit, dann Erl\u00f6sung vom Schmerz durch \u201eg\u00fcnstige\u201c kaufm\u00e4nnische Sales-L\u00f6sung. Ob das neue Modell Milderungen bringt, bleibt abzuwarten.<\/p>\n<p><strong>Empfehlung f\u00fcr Software License Compliance beim Anwender<\/strong><\/p>\n<p>Zwar ist das neue Modell noch nicht voll im Detail definiert und stringent in der breiten Praxis umgesetzt, aber dies l\u00e4\u00dft sich sagen: Generell m\u00fcssen Methoden und Verfahren im Software-Audit f\u00fcr Anwenderunternehmen von vornherein transparent und verst\u00e4ndlich sein. Einseitig von SAP ge\u00e4nderte und versch\u00e4rfte Ma\u00dfnahmen oder Verfahren sollten nicht bedenkenlos mit dem verharmlosenden Verweis auf \u201eSAP-Standardverfahren\u201c praktiziert werden.<\/p>\n<p>In jedem Fall ist es ratsam, vor der n\u00e4chsten Vermessung von SAP eine verl\u00e4ssliche Auskunft dar\u00fcber zu verlangen, inwieweit das Verfahren im Software Audit neue bzw. andere Ma\u00dfnahmen beinhaltet und zus\u00e4tzliche Nutzungstatbest\u00e4nde ber\u00fccksichtigt. Konkret sollten Anwender die spezifische Dokumentations\u00e4nderung zur Vermessungstransaktion USMM anfordern. Unternehmen sind in der Lage, sich im Interesse ihres Risikomanagements bei License Compliance f\u00fcr den unerwarteten Ernstfall wirksam vorzubereiten, um unangemessene <a href=\"https:\/\/www.auditprotect.de\/jetzt-audit-guideline-fur-anwender-software-lizenz-audits-effizient-managen\/\">Audit-Ma\u00dfnahmen<\/a> sofort mit den richtigen Reaktionen zu parieren.<\/p>\n<p>Im Zweifelsfall kann eine Audit-Beratung durch Experten im <a href=\"http:\/\/www.auditprotect.de\/\">Lizenzmanagement und Softwarerecht<\/a> Vorteile bringen, damit das Unternehmen nicht unberechtigterweise mit neuen Anforderungen und Vorw\u00fcrfen bzgl. Software License Compliance konfrontiert wird. Nicht zuletzt ist ein spezieller fachlicher Blick von Lizenzberater und Anwalt Lizenzrecht\/Softwarerecht in die vertraglichen Bestimmungen des gesamten Lizenzportfolios erforderlich und n\u00fctzlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einigem publizistischen Aufwand hat SAP im April 2018 die Lizenzierung von bestimmten Nutzungsszenarien ihrer Software verk\u00fcndet: Es sollte ein langj\u00e4hriger Streit mit der SAP Anwendergemeinde zum Reizthema \u201eIndirekte Nutzung\u201c beigelegt werden. Grund f\u00fcr neues Modell: Vertrauensdefizit bei \u201eIndirekte Nutzung\u201c Im Schwerpunkt adressiert das Modell das konflikttr\u00e4chtige Thema \u201eIndirekte Nutzung\u201c der SAP-Software. 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